Freelancer auf der LAN: Der Weltraumklassiker mit eigenem Server
Fazit: Freelancer ist kein Spiel für die schnelle Turnierrunde, sondern für LANs, auf denen eine Gruppe gemeinsam in eine Welt eintauchen will. Handel, Erkundung, Missionen, Ausrüstung und PvP greifen ineinander und sorgen dafür, dass aus einem zunächst überschaubaren Vorhaben schnell ein ganzer Abend werden kann. Technisch ist die enorme Kapazität von bis zu 128 Spielern beeindruckend, und innerhalb dieser Grenze schreibt Freelancer weder gerade Teilnehmerzahlen noch feste Teams oder Rollen vor. Mit wachsender Gruppe steigt allerdings der organisatorische Aufwand, weil die offene Welt ihre Piloten nicht automatisch zusammenhält. Unterschiedliche Erfahrungsstände lassen sich im kooperativen Spiel erstaunlich gut auffangen: Veteranen können Navigation oder komplexere Aufgaben übernehmen, während weniger erfahrene Spieler trotzdem sinnvoll zum gemeinsamen Fortschritt beitragen. Im direkten Wettbewerb schlagen Wissen, Progression und Ausrüstung dagegen wesentlich stärker durch. Der technische Unterbau von 2003 verlangt auf modernen Systemen ebenfalls Vorbereitung. Ist der Dedicated Server aber einmal sauber eingerichtet und der Installationsstand vereinheitlicht, bekommt die Gruppe ein ungewöhnlich freies Weltraumabenteuer, bei dem aus „Wir fliegen kurz gemeinsam nach Rheinland“ weiterhin erstaunlich zuverlässig mehrere voneinander unabhängige Nebenprojekte entstehen.









