Phasmophobia auf der LAN: Die Beweislage ist gespenstisch
Phasmophobia gehört zu den stärksten Koop-Erlebnissen, die man einer kleinen LAN-Gruppe vorsetzen kann. Die Geisterjagd verlangt Aufmerksamkeit, gute Absprachen und gelegentlich die Bereitschaft, eine ziemlich überzeugende Theorie wieder über Bord zu werfen. Besonders gelungen ist, dass Anfänger und erfahrene Spieler gemeinsam ermitteln können, ohne ständig dieselben Aufgaben übernehmen zu müssen. Der Horror verliert mit wachsender Erfahrung zwar etwas von seinem Überraschungseffekt, dafür wird die Suche nach der richtigen Geisterart zunehmend anspruchsvoller. Technisch braucht es eine stabile Internetverbindung und funktionierende Headsets, organisatorisch endet jede Lobby bei vier Teilnehmern. Auch als Turnierspiel taugt Phasmophobia nur eingeschränkt. Wer dagegen einen festen Koop-Programmpunkt sucht, bekommt ein Spiel, das selbst dann noch Gesprächsstoff liefert, wenn die Geisterjagd längst beendet ist.









