Stardew Valley auf der LAN: Wer gießt heute?
Fazit: Stardew Valley ist auf einer LAN kein Spiel für die schnelle Runde zwischen zwei Turnieren, sondern für Gruppen, die gemeinsam etwas aufbauen und am Ende des Wochenendes ungern wieder damit aufhören. Bis zu acht Spieler können auf dem PC dieselbe Farm bewirtschaften, wobei sich die Arbeit fast von selbst verteilt: Während einige Felder bestellen oder Tiere versorgen, verschwinden andere in den Minen, gehen angeln oder kümmern sich um Besorgungen in Pelican Town. Unterschiedliche Erfahrungsstände fallen dabei erstaunlich wenig ins Gewicht, weil nicht jeder dieselben Aufgaben übernehmen oder im gleichen Tempo spielen muss. Technisch ist Stardew Valley angenehm genügsam und lässt sich auf dem PC tatsächlich über das lokale Netz beziehungsweise direkt per IP verbinden. Für klassische Turniere fehlt dagegen nahezu alles, was einen strukturierten Wettbewerb ausmacht. Wer auf einer LAN bewusst einen ruhigeren Gegenpol zu Shootern, RTS und Rennspielen sucht, bekommt dafür eines der stärksten langfristigen Koop-Spiele – wobei „ruhig“ spätestens dann relativ wird, wenn es 13:40 Uhr ist, noch 180 Felder gegossen werden müssen und irgendjemand das gesamte Geld für Saatgut ausgegeben hat.









