Payday 2 auf der LAN: Starkes Teamplay für kleine Gruppen
Fazit: Payday 2 ist ein hervorragender Koop-Shooter für kleine LAN-Gruppen, weil seine besten Momente genau dort entstehen, wo vier Spieler miteinander planen, Rollen verteilen und anschließend gemeinsam auf das reagieren müssen, was von diesem Plan noch übrig ist. Unterschiedliche Erfahrungsstände lassen sich dabei erstaunlich gut integrieren. Veteranen können schwierigere Aufgaben übernehmen, Ressourcen koordinieren oder unerfahrenere Mitspieler durch bekannte Missionsabläufe führen, ohne dass daraus automatisch ein Wettbewerb zwischen beiden entsteht. Die sieben Schwierigkeitsgrade und die frei kombinierbaren Builds helfen zusätzlich, eine Crew auf ein gemeinsames Niveau zu bringen. Perfekt ist dieser Ausgleich trotzdem nicht: Ein Neuling kennt Pager, Laufwege und Stealth-Mechaniken zunächst ebenso wenig wie ein Veteran, und ein einziger Fehler kann eine leise Mission komplett eskalieren lassen. Organisatorisch bleibt die Vierergrenze die größte Schwäche. Zwei oder drei Spieler können sinnvoll gemeinsam spielen, vier sind ideal – der fünfte Teilnehmer muss jedoch bereits in eine andere Lobby. Für eine feste Crew ist Payday 2 deshalb ausgezeichnet. Für eine große LAN ist es eher ein starkes Spiel in mehreren kleinen Gruppen als ein gemeinsamer Titel für den ganzen Raum.









