Stardew Valley auf der LAN: Wer gießt heute?
Fazit: Stardew Valley ist fast das Gegenteil eines klassischen LAN-Turnierspiels – und funktioniert gerade deshalb erstaunlich gut im selben Raum. Statt Teams auszulosen und nach zwanzig Minuten einen Sieger zu suchen, ziehen bis zu acht Spieler auf dieselbe Farm und versuchen gemeinsam, aus ein paar Feldern, Werkzeugen und chronischem Geldmangel irgendwann einen florierenden Betrieb zu machen. Unterschiedliche Spielstärken sind dabei kaum ein Hindernis. Während erfahrene Spieler Produktionsketten planen oder tiefer in die Minen ziehen, können Einsteiger Felder bestellen, Tiere versorgen, angeln oder einfach ausprobieren, warum man schon wieder keine Energie mehr hat. Auch die konkrete Gruppengröße bereitet Stardew kaum Probleme: Drei, fünf oder sieben Farmer funktionieren ebenso wie eine gerade Zahl, weil weder feste Teams noch bestimmte Rollen besetzt werden müssen. Mit wachsender Gruppe verändert sich allerdings das Tempo. Mehr Hände erledigen mehr Arbeit, die Farm wächst schneller und plötzlich braucht selbst das beschauliche Landleben erstaunlich viel Koordination. Für Turniere ist das alles nahezu unbrauchbar. Für eine LAN, auf der nicht jede Minute einen Gewinner produzieren muss, ist es dagegen eine bemerkenswert starke Kombination.









