Command & Conquer 3 auf der LAN: GDI, Nod, Scrin und der Typ gegenüber
Fazit: Command & Conquer 3: Tiberium Wars ist für klassische RTS-LANs nach wie vor eine klare Empfehlung. Das Spiel kommt schnell auf Touren, bietet mit GDI, Nod und Scrin drei deutlich unterschiedlich spielbare Fraktionen und erzeugt genau jene Mischung aus Wirtschaft, Aufklärung, Timing und unmittelbarer Eskalation, die im selben Raum besonders gut funktioniert. Der Skillgap ist deutlich: Wer Build Orders, Karten und Fraktionstiming beherrscht, kann einen weniger erfahrenen Gegner unter Druck setzen, bevor dieser überhaupt verstanden hat, warum seine Wirtschaft plötzlich nicht mehr funktioniert. C&C 3 besitzt mit seinem einstellbaren Handicap allerdings ein echtes Werkzeug, um solche Unterschiede abzufedern, während Teamspiele zusätzliche Möglichkeiten für Rollenverteilung und gegenseitige Unterstützung schaffen. Bei der Spielerzahl ist mit acht Teilnehmern Schluss, innerhalb dieser Kapazität zeigt sich das Spiel aber ausgesprochen flexibel. Vom klassischen 1v1 über 2v2 und 3v3 bis zum vollen 4v4 sind zahlreiche reguläre Konstellationen möglich; lediglich ungerade Gruppengrößen sind für symmetrische Teamwettbewerbe weniger elegant. Technisch ist C&C 3 heute angenehm genügsam, solange Installation, Version und Netzwerk vorab getestet wurden. Wer diese Punkte berücksichtigt, bekommt einen schnellen, gut lesbaren und erstaunlich zeitlosen LAN-RTS-Klassiker.









