Resümees der Trainingseinheiten Rocket League am 05.11.2025 und Hearthstone Battlegrounds am 12.11.2025
Die Trainingssaison hat begonnen. Die ersten beiden Sessions sind vorbei und was bleibt, ist eine Mischung aus Scham, Selbstironie und bröckelndem Stolz. Am Mittwoch, dem 05.11.2025, traf sich die selbsternannte Elite zum Rocket League Duell. „Elite“ ist hier ein dehnbarer Begriff.
MooKo, frisch ausgerüstet mit neuen Gaming PCs, war bereit für den digitalen Olymp. Doch das Schicksal hatte andere Pläne. Sein alter Controller, ein Relikt aus vergangenen Zeiten, verabschiedete sich mit einem letzten Zucken. Permanente Vibration, verwirrte Tasten, eine Taste längst im Vorruhestand. Das Gerät vibrierte mehr als der Spieler selbst. Jeder Versuch der Reparatur scheiterte. Die Crew um AnarchoWilli und Mull Lee versuchte noch, ohne Boost zu spielen. Ohne Boost. In Rocket League. Das ist grober unfug. Das Ergebnis: ein Resümee, so nüchtern wie die Getränkekarte nach Mitternacht. Ein neuer Controller wurde geordert. Vielleicht diesmal einer, der nicht gleichzeitig als Massagegerät fungiert.
Doch kaum war das Technikdrama vorbei, ging es weiter mit der emotionalen Achterbahn: Hearthstone Battlegrounds, am 12.11.2025. Sechs Anmeldungen, zehn Teilnehmende. Der Andrang war so groß, dass das Spiel selbst kurz Atemnot bekam. Aus Anstand traten MooKo und ErpelHaze zurück, um den acht Gladiatoren Platz zu machen.
FaXen allerdings war in Höchstform. Er redete, als hätte er den Kommentarvertrag fürs Spiel direkt bei Blizzard unterschrieben. Vllt. war er auch nur beim Casting für die Talkshow der Götter eingeladen. Monologe über Taktik, Taunts und noch mehr Taunts füllten die Luft, während sich bei einigen Teilnehmenden langsam das Trommelfell verabschiedete.
Dann geschah das Unvermeidliche. MooKo, unter Dauerbeschallung, hörte den Satz, der in die Annalen der Gamingcrew eingehen wird: „Taunt, da liegt Taunt. Taunte den Manasaber. Der Gegner hat doch cleave. Erkenne es, du Hund!“
Ein Meisterwerk der spontanen Pädagogik. Doch MooKo blieb stoisch, stur, standhaft und verlor das Match. Nicht wegen Faxens Orakel aus dem Reich der geistigen Umnachtung, sondern wegen fehlendem Reborn auf dem Chicken. Wahrscheinlich aber war Rage einfach nur besser! So endet jede große Tragödie: Nicht mit einem Knall, sondern mit einem Huhn.
Und jetzt? Nächste Woche wartet CS. Ein Spiel, das ausnahmslos niemand spielen will, aber alle irgendwie müssen. Vielleicht aus Nostalgie. Vielleicht, um alte Wunden wieder aufzukratzen. Die Selbstgeißelung ist grenzenlos. Der Spaß wird rationiert, die Frustration garantiert.


